Info zu Reisehumidoren

Was ist zu beachten bei kleinen Humidoren und Reisehumidoren?



Problematisch bei Humidoren mit sehr kleinem Volumen bzw. Reisehumidoren ist und bleibt immer die Befeuchtung. Schließlich werden durch den Befeuchter ja nicht die Zigarren direkt befeuchtet, sondern es wird die Luft im Humidor befeuchtet. Die Luft wiederum gibt die Luftfeuchte an die Zigarren ab. Sie dient sozusagen als Puffer. Je weniger Luft im Humidor ist, desto größer sind auch die auftretenden Feuchteschwankungen, da die kaum vorhandene Luft die Feuchtigkeit nicht puffern kann.


Warum kommt es zu Feuchteschwankungen?

Ein Reisehumidor wird häufig unterschiedlichen Temperaturen ausgesetzt. Schwankende Temperaturen haben einen direkten Einfluss auf die relative Feuchte im Humidor. Der Grund: Warme Luft kann mehr Wasser aufnehmen, als kalte Luft. So kommt es beim rapiden Temperaturabfall zum Anstieg der rel. Feuchte und beim Ansteigen der Temperatur zum Absinken der rel. Feuchte. Weder die Zigarren noch die geringe Luftmenge kann diese Schwankungen kompensieren. Aus diesem Grund ist es von Vorteil, wenn ein Reisehumidor relativ dicht schließt. Sofern nach etwaigen Temperaturschwankungen der Humidor wieder einige Stunden Raumtemperatur angenommen hat, sind die Zigarren wieder in ordentlicher Verfassung.


Der Vorteil luftdicht schließender Reisehumidore

Zugegeben - so eine schwarze Plastikkiste hat erst mal recht wenig Charme. Kunststoffhumidore wie der CigarCaddy verfügen jedoch über eine Dichtung und verlieren praktisch keine Feuchte, wenn sie geschlossen bleiben. Keinesfalls sollten Sie die fest im Deckel eingebauten Microbefeuchter benutzen. Die oberste Lage Zigarren liegt so nahe am Befeuchter, dass diese in wenigen Stunden derart überfeuchten bis hin zum Deckblattschaden.